PhysioTraining

PhysioTraining Essentials im Training mit Patienten - die HWS

Sprache
DE
Dauer
2 Tage
Zulassung
Dipl. Physiotherapeut/-innen
Preis
CHF 440.00
Logo gamt
Kursbeschreibung

Am Kurs „Essentials im Training mit Patienten“ HWS lernen Sie nicht x-verschiedene Präsentationen von Patienten mit Wirbelsäulenbeschwerden und ihre Behandlung durch Training.

Sie lernen das was Sie wissen müssen um jedem dieser Patienten einen individuellen Trainingsplan erstellen zu können und diesen durch gezielte Progressionsschritte zu verändern.

Thema

Erkennen von trainingsrelevanten Veränderungen bei v.a. chronischen Rückenschmerz-Patienten

 

  • Veränderungen der Wahrnehmung
  • Veränderung der motorischen Kontrolle (u.a. Störungen der Bewegungsdissoziation)
  • Veränderungen der Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit

 

 

Trainingsrelevante Veränderungen durch Training behandeln (mit und ohne Geräte)

 

  • Trainieren der Wahrnehmungsstörung
  • Aufbau des motorischen Kontrollverlustes
  • Aufbau von Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit

 

 

Inhalte
  • Der Aufbau eines Trainingsplanes für Patienten mit Problemen an der Wirbelsäule: nicht bloss nach trainingswissenschaftlichen Prinzipien, sondern nach individuellen spezifischen Befunden (Defiziten) unter Berücksichtigung der neurophysiologischen und pathophysiologischen Voraussetzungen für die nächste Stufe in der Progression.
  • Integration eines Allgemeinen Trainings zur Veränderung der Stoffwechselsituation (kurativ und präventiv) (siehe Pedersen 2011, Blair 2009)
Fachliteratur

Hintergrund des Trainings mit Patienten in der Schweiz

  • In Norwegen gibt es MTT seit 1969 - mit einer eigenen Tarifposition. Zu dieser Zeit war MTT in der Schweiz unbekannt.
  • 1978 eröffnete Werner Kieser an der Kanzleistrasse in Zürich sein erstes Kraft Training Center mit Nautilus Maschinen. und startete damit den Krafttrainingsboom in der Schweiz. Erst seit 1983 gibt es in der Schweiz Medizinische Trainingstherapie - eingeführt aus Norwegen durch Fritz Zahnd. MTT-Kurse fanden in der Schweiz ab 1986 mit Norwegischen Dozenten statt. Der Fokus war bio-medizinisch strukturell. Die Fragestellungen waren die folgenden: Welche Strukturen sind geschädigt? Welche physiologischen Belastungen brauchen die verschiedenen Strukturen um gesund zu bleiben und belastbarer zu werden? Mit welchen Trainings-Methoden können verletzte, weniger belastbare Strukturen normalisiert d.h. wieder belastbarer, ausdauernder, stärker und beweglicher werden?
  •  
  • Und dann kam die Sportphysiotherapie. Im Gegensatz zum physiotherapeutischen Training mit Patienten waren die Trainingsnormativen zur Verbesserung der verschiedenen motorischen Funktionsqualitäten im sportlichen Training mehr oder weniger klar. Sportwissenschaftler wie Jürgen Weineck und Dietmar Schmidtbleicher machten als Buchautoren und Kursdozenten auch Physiotherapeuten klar wie das geht. Die Fitnessindustrie ihrerseits baute Trainingsmaschinen, v.a. Krafttrainingsmaschinen und erklärte den Physiotherapeuten wie ein Trainingsraum, bestückt mit diesen Maschinen auszusehen hatte.
  • So kam es dass bis vor nicht allzu langer Zeit, z.T. auch heute noch Patienten mit schmerzhaften muskuloskelettalen Problemen mit Trainingsmaschinen aus dem Fitnessbereich und freien Gewichten aus dem Leistungssport mit Methoden aus dem Fitnesstraining und dem Leistungssport behandelt werden. Dies häufig mit der Idee, dass das was für diejenigen mit den höchsten Leistungsanforderungen gut ist, auch für „gewöhnliche“ Patienten gut sein sollte.
  •  
  • Die Entwicklung der aktiven Physiotherapie in den letzten Jahren hat sich vermehrt auf Neurophysiologie,  Schmerzphysiologie, und motorisches Lernen konzentriert und diese Kenntnisse in ein bio-psycho-soziales Modell zur Behandlung von Patienten integriert. Dazu kamen die Erkenntnisse über die positiven Effekte von Bewegung und Training im Zusammenhang mit Pathologien wie Demenz, Depression, Metabolisches Syndrom (abdominelle Fettleibigkeit, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz) und gewisse Krebsarten (siehe Bente Pedersen 2011).
  •  
  •  
  • Die Erfahrungen von Fritz Zahnd aus der postgraduate Ausbildung (OMT, MTT) in Norwegen (1981 - 1983), seiner langjähriger Tätigkeit als Physiotherapeut des Judoclubs Nippon Zürich, des Kunstturner Leistungszentrums Zürich, des Corps de Ballet des Opernhauses Zürich sowie 35 Jahre Arbeit in der physiktherapeutischen Praxis fliessen in diesen Kurs mit ein. In den letzten 30 Jahren hat er seine Kenntnisse in OMT und MTT als Dozent in unzähligen Kursen u.a. an der Zürcher Fachhochschule in Winterthur (ZHAW) weitergegeben.
Kursdaten und Referenten
DatumReferentenAusbildung
18.10.19 - 19.10.19Fritz ZahndPT, OMT, Master of Musculoskeletaltherapy and Sportsphysiotherapy, HFI ACSM certified
Kursanmeldung